Scampi lecker und einfach zubereiten

Es gibt jedoch auch Riesengarnelen, welche Größen von bis zu zwanzig Zentimetern erreichen können. Diese findet man meist unter der Bezeichnung Gambas oder King Prawns. Sie zeichnen sich durch ihr intensiv wohlschmeckendes Fleisch aus und eignen sich allein durch ihre Größe perfekt als Hauptgericht. Letzten Endes ist es jedoch egal, für welche Art von Scampi man sich entscheidet, denn wirklich entscheidend über den Geschmack ist die richtige Vor- und Zubereitung der Meeresfrüchte.

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Scampi richtig kaufen – das sollte man beachten

Scampi gibt es nicht nur in unterschiedlichen Größen zu kaufen, denn auch der Zustand kann je nach Art ganz unterschiedlich sein. Garnelen gibt es beispielsweise oft schon vorgekocht, geschält oder aber roh zu kaufen. Ersteres lässt sich sehr leicht an der roten Färbung erkennen, bringt jedoch gewisse Nachteile mit sich! Zwar sind diese schon beim Kauf komplett servierfähig, werden jedoch durch einen zweiten Kochgang hart und trocken. Aus diesem Grund ist es generell besser, wenn Scampi, egal welche Sorte, frisch gekauft werden! Hierbei muss man jedoch unbedingt bedenken, dass diese vor der eigentlichen Zubereitung speziell vorbereitet werden müssen.

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Die Vorbereitung von Scampi

Will man frische Garnelen für eine Weiterverarbeitung vorbereiten, muss zuerst einmal der Kopf des Tieres vorsichtig abgetrennt werden. Ein vorsichtiges Vorgehen ist wichtig, damit nicht zu viel Fleisch vom restlichen Körper abgetrennt wird. Den Schwanz hingegen kann man allein aus praktischen und dekorativen Gründen ruhig dran lassen, denn die Garnelen beispielsweise als Fingerfood gereicht bieten sie mit dem Schwanz eine gute Möglichkeit, um diese ohne Besteck verzehren zu können.
Ist der Kopf vom Tier gelöst, geht es an den Panzer. Dieser lässt sich leicht entfernen, indem man mit dem Daumen an der Innenseite entlangfährt und ihn leicht auseinanderzieht. Zum Schluss muss der Darm entfernt werden. Dieser Schritt ist im Übrigen besonders wichtig und für den Geschmack ganz entscheidend, da sich im Darm viele Bitterstoffe sammeln und den Geschmack beim Mitgaren verfälschen. Entfernen kann man diesen, indem man die Scampi der Länge nach am Rücken von Kopfansatz bis zum Schwanz aufschneidet und den fadenförmigen Darm anschließend herauszieht.
Bei kleineren Shrimps und Scampi-Arten lohnt sich dieser Schritt jedoch nicht und kann das Organ bedenkenlos und ohne eine geschmackliche Verschlechterung zu schmecken mitessen.

Tipps und Tricks zur Zubereitung

Ähnlich wie bei Fischgerichten dürfen auch Scampi nicht zu lange oder zu heiß angebraten werden, da diese sonst sehr schnell zäh oder trocken werden. Die im Rohzustand eher gräulich-bräunlich schimmernden Scampi bekommen jedoch erst beim Erhitzen ihre typische rote Farbe. Dies ist das Zeichen, dass die Scampi gar sind. Lässt man sie jedoch zu kurz in der Pfanne, zeigt sich ein gräulicher Schimmer und eine weiche Konsistenz. Um genau den richtigen Garzeitpunkt bestimmen zu können, benötigt man etwas Fingerspitzengefühl, kann sich jedoch sehr gut an der Farbe und Konsistenz orientieren. Man kann Scampi beispielsweise sehr gut mit einer Knoblauchsoße servieren, auf Salaten anrichten, als Spieß zu Suppen geben oder in mediterranen Gerichten wie Paella verwenden. Immer passend sind Gewürze wie Pfeffer, Zitrone, Olivenöl, Thymian und Salz. Probieren Sie es auch mal mit einer leckeren Gewürzmischung für Fisch! Mag man es eher pikant, kann man die Scampi jedoch auch mit einem Esslöffel Senf in Olivenöl anbraten.

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