Leitungswasser im Gastrobereich verbessern

Alle Beschäftigten im Gastrobereich wissen, wie wichtig sauberes Wasser und eine gute Qualität dort ist. Deshalb sind viele gastronomische Betriebe auf der Suche nach einer Möglichkeit, die Wasserqualität zu verbessern. Eine ausgezeichnete Möglichkeit hierfür ist ein Wasserfilter mit Aktivkohle. Es entfernt die Schadstoffe im Leitungswasser und sorgt so für mehr Gesundheit und einen besseren Geschmack. Erklärt wird in diesem Ratgeber, was diese Wasserfilter leisten können, wie sie aufgebaut sind und wie sie wirken. Des Weiteren gibt es auch Informationen darüber, wie lange diese Art Wasserfilter genutzt werden darf.

Aktivkohle-Wasserfilter und was sie tun können

Filter und Filtermedien, die mit Aktivkohle arbeiten, schaffen es, viele Schadstoffe aus dem Wasser zu beseitigen. Andererseits sind sie in der Lage, wichtige Stoffe im Wasser zu belassen, die für den menschlichen Organismus von Bedeutung sind. Meistens setzt sich ein solches Wasserfilter aus einem Untergrund zusammen, der aus Kohlepartikeln besteht. Es ist aber auch möglich, dass der Aufbau sich aus mehreren Schichten zusammensetzt. Beim Herstellungsprozess von Granulat dringt Sauerstoff in das Material ein. Daraus entstehen unzählige sehr kleine Poren, in denen die Schadstoffe gebunden werden. In der Regel sind Aktivkohlewasserfilter eine Kombination von Keramikfilterteilen mit verschieden großen Poren.

Wie wirkt ein Aktivkohlefilter für Wasser?

Das Filtermedium eines solchen Wasserfilters fängt die Schadstoffe auf. In Abhängigkeit von der Größe lassen sich zahlreiche Schadstoffe filtern, die größer als die Poren des Filters sind. Sind die Poren besonders klein, können auch Keime und Bakterien aus dem Leitungswasser entfernt werden. Viren sind jedoch deutlich kleiner als Bakterien, sodass hier eine zuverlässige Filterung nicht möglich ist. Allerdings hängen sich Viren meistens an größere Partikel an, die sich im Wasser befinden. So kann das Ausmaß ein wenig verringert werden. Es gibt noch eine Menge weiterer Schadstoffe, die durch den Wasserfilter mit Aktivkohle vom Leitungswasser ferngehalten werden können. Hierbei handelt es sich um chemische Stoffe wie Medikamentenrückstände und Pestizide, nicht elektrisch geladene Moleküle oder andere Stoffe, die den Geschmack des Wassers störend beeinflussen können. Kalk, Salze und Ionen verbleiben jedoch im Leitungswasser, da diese Substanzen durch ein Aktivkohlefilter nicht beseitigt werden können. Elektrisch geladene Teile können nicht entfernt werden. Das heißt, dass der Einsatz eines Aktivkohlefilters den vorhandenen Mineralgehalt im Wasser nicht beeinträchtigen kann.

Wie lange lässt sich ein Aktivkohlefilter nutzen?

Wer sich für den Einsatz von Aktivkohle entscheidet, um Wasser zu reinigen, muss es in gewissen Abständen austauschen. Nur so kann die Funktion greifen. Sobald sich die Poren des Filters zugesetzt haben, kann es keine Leistung mehr erbringen. Wird der Aktivkohlefilter nicht rechtzeitig gewechselt, kann das für eine Vermehrung der Bakterien im Leitungswasser verantwortlich sein. Es ist übrigens möglich, Aktivkohlefilter auch beim Camping oder auf Reisen einzusetzen, um Wasser zu reinigen.

Vorteile eines Aktivkohlefilters

Da es neben der Möglichkeit, Leitungswasser mit Aktivkohle zu reinigen noch weitere Wege gibt, ist es wichtig, sich über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Methoden zu informieren. Aktivkohle hat viele Vorteile, doch es gibt auch Nachteile. Zu den Vorteilen eines Aktivkohlefilters gehört der günstige Anschaffungspreis. Es lässt sich außerdem einfach installieren und bedienen. Dabei spielt es keine Rolle, um welche Art von Aktivkohlefilter es sich handelt, da sie sowohl in der Nähe des Wasserhahns als auch unterhalb der Armatur montiert werden können. Fast alle Versionen lassen sich schnell und einfach anschließen. Von Vorteil ist es außerdem, dass zur Reinigung keine Chemie erforderlich ist. Silber muss ebenfalls nicht zugegeben werden, um Schadstoffe zu beseitigen. Sobald das Wasser mit Aktivkohle gereinigt wird, ist es nicht nur von Schadstoffen befreit, sondern schmeckt viel besser. Das macht sich nicht zuletzt in der Gastronomie positiv bemerkbar. Wichtige Mineralstoffe dagegen werden nicht herausgefiltert. Mit Aktivkohle gefiltertes Wasser eignet sich ideal, um köstlichen Tee und Kaffee zuzubereiten. Die Investition in einen Wasserfilter mit Aktivkohle lohnt sich, denn wer vorher Mineralwasser gekauft hat, um Schadstoffe fernzuhalten, wird schnell merken, wie viel Geld sich damit sparen lässt. Deshalb ist ein Aktivkohlefilter für Wasser eine gute Alternative zu verschiedenen anderen Filtern oder gar teurem Mineralwasser.

Gibt es bei einem Aktivkohlefilter auch Nachteile?

Die Vorteile bei einem Aktivkohlefilter sind zwar in der Überzahl, dennoch dürfen gewisse Nachteile nicht verschwiegen werden. Wird ein solches Filter nicht den Herstellerangaben gemäß eingesetzt oder nicht adäquat gewartet, kann es sich zu einem Gesundheitsrisiko entwickeln. Das liegt an der endlichen Aufnahmekapazität der Filter. Wer jedoch darauf achtet und den Wasserfilter regelmäßig und rechtzeitig austauscht, muss sich darum keine Sorgen machen. Es ist auch hin und wieder die Rede davon, dass volle Aktivkohlefilter die Bakterien auf einmal wieder abgeben und die Gesundheit gefährden. Das ist jedoch nur bei Aktivkohlegranulat möglich, bei Aktivkohleblockfiltern besteht diese Gefahr nicht. Bei diesem Filter werden die Schadstoffe auf Dauer festgehalten. Es zeigt sich, dass die Vorteile im Vergleich zu den Nachteilen überwiegen. Nutzer müssen lediglich dafür sorgen, dass ein voller Aktivkohlefilter rechtzeitig ausgetauscht werden muss. Für einen neuen Filter entstehen weitere Kosten, diese befinden sich jedoch in einem niedrigen Bereich.